Startseite | 150 Jahre | Impressum
 
Sie sind hier: Startseite Pressespiegel Nur die Blumen sind noch in Zerbst
06 | 02 | 2012
Nur die Blumen sind noch in Zerbst
Montag, den 19. August 2002 um 00:00 Uhr

Herbert Nowack ist neuer Pfarrer in Quedlinburg


Quedlinburg/MZ. Herbert Nowak tritt die Nachfolge von Pfarrer Magnus Koschig an, der im Juli nach Halle gewechselt war (die MZ berichtete). Mit seinem Amtsantritt übernimmt Herbert Nowak auch die Betreuung der Gemeinde St. Gertrudis in Hedersleben. "Es ist unumstritten, dass die Zahl der Priester, Diakone und Mitarbeiter abnimmt", erklärte Pater Petrus während des Gottesdienstes. Jede Neubesetzung einer Pfarrstelle führe daher zu einer Vielzahl von Umbesetzungen. Von einer solchen wurde auch Nowak in Zerbst überrascht, gestand er am Montag gegenüber der MZ, als ihn der Bischof zu sich rief. "Ich ging davon aus in der Gegend zu bleiben", sagte der Pfarrer.

Seine Versetzung nach Quedlinburg sei daher besonders überraschend gewesen, damit habe er überhaupt nicht gerechnet. "Doch es gab kaum Argumente dagegen", sagte Nowak. Bis auf eines: Seine bisherige Haushälterin, die ihm bereis von Wolfen nach Zerbst nachgezogen war. "Ich habe sie gefragt, nun wird sie mir auch nach Quedlinburg folgen", schmunzelt Herbert Nowak. Und: "Wir fangen jetzt neu an." Inzwischen ist er bereits nach Quedlinburg umgezogen - nur die Blumen stehen noch in Zerbst. Der 61-Jährige erklärte, sich auf seine Gemeinden zu freuen, die bereits "lange auf mich haben warten müssen", wie er im Gottesdienst sagte. "Ich hatte bereits sehr gute Begegnungen mit dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand." Wichtigste Aufgabe für ihn sei es nun, die Gemeinden in Quedlinburg und Hedersleben zusammen zu führen. Dieser Tenor zog sich am Sonntag auch durch den Gottesdienst in der überfüllten Kirche St. Mathilde. Zudem soll die bestehende Kooperation mit der Gemeinde in Thale verstärkt werden, so Nowak. Gespannt ist der Pfarrer aber auch auf die ökumenischen Begegnungen in Quedlinburg. Der gebürtige Wittenberger wuchs quasi zwangsläufig mit der Ökumene auf - "ich habe zu Luthers Füßen gepinkert" (um Münzen gespielt, d. A.).

Zusammen mit Nowak trat auch Diakon Jürgen Schmutzer seinen Dienst an. Er wird sich vor allem um die Gemeinde in Hedersleben kümmern und wohnt auch im Dorf in der Bode-Selke-Aue.

 


 

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, Quedlinburger Harzbote vom 19.08.2002

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. Juni 2008 um 23:14 Uhr
 
Werbung

Der letzte Gottesdienst in St. Wiperti ist Erntedank am 2.10.2011, danach bis etwa Pfingsten sind auch die Sonntagsgottesdienste wieder in St. Mathilde.

Aktuelles

Aktuelles

Am 2. Mai 2010 begann ein neues Kapitel: die drei Gemeinden des Gemeindeverbundes wurden aufgelöst und die neue Pfarrei St. Mathilde Quedlinburg gegründet. Zur Pressemitteilung

Werbung