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Er ist seit August 2002 in den Gemeinden Quedlinburg und Hedersleben als Diakon tätig. Mit der Errichtung des Gemeindeverbundes im Jahre 2006 ist er als Diakon ist er für alle drei Gemeinden des Verbundes zuständig.
Aus seiner Begrüßung an die Gemeinde Hedersleben kann man folgendes lesen:
Liebe Schwestern und Brüder,Am 04. Juni 2002 hat mich unser Bischof Leo zum Diakon der Gemeinden St. Mathilde Quedlinburg und St. Gertrud Hedersleben, mit Sitz in Hedersleben ernannt. Inzwischen habe ich von meiner alten Gemeinde St. Marien Abschied genommen und freue mich auf den Dienst an Gott und den Menschen in den neuen Gemeinden. Manch einer von Ihnen wird sicherlich fragen: “Was ist das für einer, den der Bischof uns da schickt? Wo kommt er er, was hat er bisher getan?” So möchte ich mich auf diesem Wege ihnen allen ein wenig näher vorstellen und hoffe darauf, daß wir miteinander bald auch ins Gespräch kommen. Ich wurde am 1955 in Halberstadt geboren. Mein Glaube wurde grundgelegt durch meine Eltern und die Erfahrungen in meiner Heimatgemeinde St. Liborius Gröningen. Pfarrer Theo Schmidt, einigen von ihnen vielleicht noch bekannt, hat mich nachhaltig geprägt. [...] Seit 1988 nahm ich an der Diakonenausbildung unseres Bistums teil und am 14. Dezember 1991 wurde ich durch Gebet und Haundauflegung unseres Bischofs zum Diakon geweiht. Bereits seit 1990 arbeitete ich als Diakon-Apsirant in Wernigerode und auch nach meiner Weihe war ich dort in verschiedenen Bereichen tätig. Ich sammelte Erfahrungen in der Ministranten- und Jugenarbeit, kümmerte mich um die Alten, Kranken und Sterbenden, erteilte Religionsunterricht, betreute Familienkreise und feierte Gottesdienste. Im Dekanat Halberstadt bin ich Pastoralbeauftragter und für den Dekanatsrat verantwortlich, unserem Bistum diene ich als Ansprechpartner für katholische Männerarbeit, für meine Mitbrüder im Diakonenkreis arbeitete ich als Sprecher. Neben den vielen Aufgaben ist für mich meine Familie ganz wichtig. Seit 1978 bin ich verheiratet, wir haben drei Kinder. Mit meiner Frau engagiere ich mich seit 1987 in der internationalen katholischen Ehebewegung “Marriage Encounter”, in der wir als Teampaar mit vielen Menschen auf dem Weg sind. Mein persönliches geistliches Leben ist geprägt durch die Regel des heiligen Benedikt, die sich kurz zusammenfassen lässt: ora et labore - Bete und Arbeite. Den Benediktinern der Huysburg stand ich immer nah und so habe ich mich ihnen durch ein Versprechen, die Oblation, 1990 angeschlossen. Wie schon in Wernigerode so möge ich auch hier den Menschen nahe sein, “mit den Weinenden trauern und mit den Fröhlichen lachen.”
In herzlicher Verbundenheit, sende ich Ihnen frohe Grüße
ihr Jürgen Schmutzer Dieser Text wurde für das Internet leicht gekürzt.
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