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06 | 02 | 2012
Die Hl. Mathilde PDF Drucken E-Mail

Die heilige Mathilde ist eine der edelsten Frauengestalten des Mittelalters. Sie wurde im Jahre 895 als Tochter eines sächsischen Grafen (dieser stammt aus dem Geschlecht Widukinds) geboren. Ihre Eltern ließen Mathilde im Kloster Herford aufziehen.
Mathilde war sehr schön. Bereits mit 14 Jahren wurde sie mit dem Sachsenherzog "Heinrich dem Vogler" verheiratet. Dieser wurde zehn Jahre später zum deutschen König gewählt, und Mathilde rückt damit in die verantwortungsvolle Stellung einer deutschen Königin auf. Mathilde war stets auf "Königliche Haltung" bedacht - und war zugleich ein Musterbeispiel an Sparsamkeit, Redlichkeit und Fleiß. So ging sie ihren Untertanen mit ihrem Beispiel voran. Man erzählt, dass sie ihr Spinnrad selbst auf Reisen mitnahm.
Vor allem wurde ihre Liebe zu den Armen gerühmt. Sie half, wo immer sie konnte, und war unermüdlich tätig, Not und Elend zu lindern.
Mathilde schenkte ihrem Gatten fünf Kinder und war diesen eine gute Mutter. Drei ihrer Söhne wurden sehr berühmt: der spätere Kaiser Otto I., dann Heinrich, der Herzog von Bayern, und der heilige Bruno, Erzbischof von Köln. - Und von ihren Söhnen kam das große Leid über sie: Otto und Heinrich gerieten in Streit, als es um das Erbe des früh verstorbenen Vaters ging. Inständig betete Mathilde zu Gott um Frieden in ihrem Haus und im deutschen Land. Schließlich einigten sich die beiden feindlichen Brüder - und stellten sich gegen die Mutter. Sie warfen ihr vor, sie verschwende Gut und Geld an Unwürdige, und nahmen all ihr Besitz. Dieser Schicksalsschlag war wohl das schwerste, was Mathilde tragen musste: die eigenen Kinder stellen sich gegen die Mutter und werfen ihr vor, barmherzig gewesen zu sein! - Mathilde musste den königlichen Hof verlassen und ging in ein Kloster. Geduldig und gottergeben trug sie ihr Leid und hörte nicht auf zu beten.
Dann kam das Unglück über ihre beiden Söhne, und sie erkannten das Unrecht, das sie ihrer Mutter angetan hatten. Sie leisteten öffentlich Abbitte und Mathilde durfte wieder an den Hof zurückkehren.
Schwer war die Zeit, als ihr Sohn Heinrich, der Bayernherzog, starb. Doch konnte sie die Freude der Kaiserkrönung Ottos, ihres geliebten Sohnes, erleben. - Schließlich wurde Mathilde krank und starb am 14. März 968. In der Krypta des Domes von Quedlinburg wurde sie neben ihrem Gemahl beigesetzt. Schon früh wurde sie als Heilige verehrt.

Der Gedenktag, der 14. März, wird von der Sankt Mathilden-Gemeinde jedes Jahr mit einem Gottesdienst in der Stiftskirche und am Grab der Hl. Mathilde gefeiert.

Alle Rechte dieses Textes beim Seelsorgeamt Regensburg

Weitere Informationen auch in Wikipedia zur Wikipedia-Link Heiligen Mathilde

 
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Gottesdienstzeiten
  • Di 9.00 Uhr Hl. Messe
  • Do 18.30 Uhr Hl. Messe
  • Sa 18.30 Uhr Hl. Messe
  • So 10.30 Uhr Hochamt
    (Sommerhalbjahr in St. Wiperti)

Der letzte Gottesdienst in St. Wiperti ist Erntedank am 2.10.2011, danach bis etwa Pfingsten sind auch die Sonntagsgottesdienste wieder in St. Mathilde.

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Am 2. Mai 2010 begann ein neues Kapitel: die drei Gemeinden des Gemeindeverbundes wurden aufgelöst und die neue Pfarrei St. Mathilde Quedlinburg gegründet. Zur Pressemitteilung

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